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       Neuigkeiten aus dem Ort:
       Datum: 13.11.2010 Kategorie: Politik 
    geschrieben von: Joe am 21.11.2010, 22:07 Uhr, (eigene Beobachtung)   
    13.11.2010:  Lärmparade in Zeuthen - Protest gegen den zukünftigen Betrieb des BBI.

    Lärmparade in Zeuthen - Protest gegen den zukünftigen Betrieb des BBI.

    Bis zu dreitausend protestierende Bürger beteiligten sich bei der 1. Zeuthener Lärmparde, viele davon auch aus den betroffenen Nachbargemeinden rund um den Flugplatz.

    Bereits am Vormittag fuhr ein "Lärm-Mobil" durch Zeuthener Straßen und machte mit dem Abspielen von Startgeräuschen auf die drohende Lärmsituation nach Inbetriebnahme des Flughafens aufmerksam. Gegen 13:00 Uhr setzte sich dann der Demonstrationszug durch die Schillerstraße zum Platz vor der Zeuthener Feuerwache in Bewegung.

    Bei der anschließenden Kundgebung wurden von den Rednern nicht nur die Wut und die Empörung der betroffenen Anwohner zu dem beabsichtigten Betrieb des Flughafens zum Ausdruck gebracht, sondern auch deutliche Worte an die Adresse der Verantwortlichen gerichtet. Einer der Verantwortlichen, Herr Platzeck, war selbst angereist und mußte nun auch Fehler seitens der Politik eingestehen.


    Herr Franzke (Bm KW):
    "... Wir wissen noch nicht wie unsere Ortsteile betroffen sein werden, aber wir stehen zusammen und lassen uns nicht auseinander reissen. ..."


    Herr Speer (Bm Eichwalde):
    "... Wir ziehen alle an einem Strang. Ziel ist so wenig Betroffenheit wie nur möglich! ..."


    Herr Mücke (Bm Schulzendorf):
    "... Keine Zugeständnisse zu wirtschaftlichen Aspekten des Betriebes und kein Nachtflug von 22:00 - 06:00 Uhr! ..."


    Herr Henkel (BI Zeuthen):
    "... Bei 70 und mehr Dezibel sitzt hier in Zeuthen keiner mehr im Garten. Wir fühlen uns verarscht, wir sind wütend.
    Ich bin mir nicht sicher, ob Willi Brand noch froh wäre, dass der Flughafen nach ihm benannt wurde.
    Lärmschutz muss vor Wirtschaftlichkeit gehen. ..."


    Herr Platzeck (Ministerpräsident):
    "... Raumordnungsverfahren Anfang der Neunziger: Schönefeld ausgeschieden. 1996: Manfred Stolpe wurde überstimmt, Bundesregierung Verkehrsminister Wissmann und Reg. Bürgermeister Diepgen setzten sich durch. Planfeststellungsverfahren ist getrennt von der Flugroutenfestlegung.
    ... Ich verspreche Ihnen, dass wir alle Möglichkeiten und Varianten nutzen werden, um so wenig Belastungen wie möglich hinzubekommen. ... Die Bemühungen der Bundesregierung, das Nachtflugverbot aufzuweichen, wird mit der brandenburgischen Landesregierung nicht zu machen sein. Wir werden im Bundesrat nicht zustimmen. Schulzendorf, Eichwalde und Zeuthen haben Ihre Schulen und KiTas in einer gemeinsamen Übereinkunft in ein Gebiet gesetzt, wo sie davon ausgegangen sind, dass dort die Lärmbelästigung nicht stattfinden wird. Das gehört für mich zu den Dingen, die zu berücksichtigen sind. Das darf nicht umsonst gewesen sein. ..."


    Herr Henkel überreicht einen Teddybär, der Herrn Platzeck symbolisch an die über dreitausend Zeuthener Kinder erinnern soll, die vom Fluglärm betroffen sein werden.

    Die Zeuthener Bürgermeisterin Beate Burgschweiger übergibt Herrn Platzeck das Zeuthener Lesebuch der Ortschronisten zur Erinnerung an diese Region, "für die es sich zu kämpfen und einzusetzen lohnt." Sie fordert eine klare politische Entscheidung für den Lärmschutz und die Gesundheit der Menschen von den Verantwortlichen: Platzeck, Wowereit und der Bundesregierung!


    Frau Bergmann-Pohl (Schirmherrin Bündnis "Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten" :
    "... 12 Jahre sind wir betrogen worden. Wir haben uns alle darauf verlassen, dass die Flugrouten Zeuthen nicht berühren. Wir werden solange kämpfen, dass die bewohnten Gebiete mit über 750 000 Menschen nicht mehr überflogen werden. ..."


    Herr Lietzmann (BI Lichtenrade/Mahlow-Nord):
    "... Kampf gegen die Verletzung der rechtsstaatlichen Prinzipien wie Planungssicherheit und Rechtssicherheit. Jahrelang wurden die Bewohner im Glauben gelassen über gerade Abflugrouten, nun soll auf dem Rücken der Anwohner Versäumnisse der Verantwortlichen wieder wettgemacht werden, eine Gewinnmaximierung durch tausendfachen vorsetzlichen Wortbruch. ..."


    Herr Henkel:
    "... Ja, auch im Osten der Startbahn leben Menschen, in Schulzendorf, Eichwalde, Zeuthen, Wernsdorf und Königswusterhausen leben Menschen, die es verdient haben, wahrgenommen zu werden, die es verdient haben, dass Wort gehalten wird. ..."


    Herr Lakenmacher (Landtag LDS)
    "... Herr Platzeck hat als Mitglied des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft die Möglichkeit, Forderungen einzubringen und durchzusetzen. ...


    Herr Ludwig (Landtag LDS)
    "... Noch gibt es keine Flugrouten, noch haben wir Einflußmöglichkeiten. ... Wir müssen wachsam sein, die Flugrouten können jederzeit, auch nach Inbetriebnahme des Flughafens, ohne unsere Beteiligung wieder geändert werden. ... Stehen wir zusammen und sorgen dafür, dass so wenig wie möglich Betroffene zum Schluß übrigbleiben. ..."


    Frau Bone-Winkel (BI Nikolassee/Wannsee)
    "... Nur zusammen sind wir stark. Wir lassen uns nicht spalten. ... Gemeinsam fordern wir Lärmschutz vor Wirtschaftlichkeit ... politische Verlässlichkeit ... Planungssicherheit in unserer Region. ... Die Entscheidung für Schönefeld war eine politsche Entscheidung. ... Wir Betroffene werden nicht die Suppe auslöffeln, die man uns durch Behördenwillkür und Planungsfehler eingebrockt hat! ... Herr Ramsauer, Herr Wowereit und Herr Platzeck, nehmen Sie Ihre Verantwortung als Eigentümer des Flughafens war und sorgen Sie jetzt dafür, dass dieser Flughafen und seine Flugrouten auch zu diesem Standort passen. Sorgen Sie jetzt dafür, dass nicht hunderttausende betroffene Menschen mit ihrer Gesundheit für diese politische Entscheidung zahlen müssen. ..."


    Weitere Veröffentlichungen zu diesem Ereignis:

    - Märkische Allgemeine v. 15.11.2010
    - Märkische Allgemeine v. 15.11.2010
    - Berliner Zeitung v. 15.11.2010
    - Eichwalder Nachrichten, 14.11.2010


    Persönliche Aktivität: Heinig,

     
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    Beitrag im Presse-Archiv:
    2010-11-13  Alles auf Anfang - Bürgerinitiativen fordern Rückkehr zu alten Startrouten / Zeuthen protestiert mit Lärmparade - ZEUTHEN - Gleich zu Beginn erinnerte Martin Henkel, der Vorsitzende des Zeuthener Bürgervereins, an den Termin: "Am Sonnabend um 13.30 Uhr beginnt unsere Lärmparade mit einer Kundgebung, auf der ..., (Aufrufe: 353)


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