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       Artikel aus dem Presse-Archiv (Zitat):
    Grünau   18. August 1891 Kategorie: Verkehr 
    geschrieben von: Joe am 03.06.2006, 11:03 Uhr, (aus unsicherer Quelle)   



     

     (2728 Aufrufe) Nachrichten aus dem Kreise und der Provinz 18. August 1891



    Grünau, 18. August 1891

         - Berliner Zeitungen schreiben: Ueber die Steigerung des Verkehrs nach den Vororten Berlins, welcher bei Einführung des billigen Tarifs sich entwickeln wird, gab der Sonntags-Verkehr auf der Görlitzerbahn bereits ein anschauliches Bild. Auf dieser den Verkehr mit den beliebten Erholungsorten Johannisthal- Niederschöneweide, Adlershof, Grünau, ec. vermittelnden Bahn ist jetzt die Verausgabung von sogenannten "Arbeiter-Fahrkarten" auch für den Sonntag-Nachmittagsverkehr eingeführt und zwar versuchsweise erst für einen, den um 2 Uhr 35 Minuten Nachmittags von Berlin abgehenden Zug.

    Mehr als 5000 Personen, zumeist Familien bis acht Köpfe stark, hielten von 1 1/2 Uhr Nachmittags an den Bahnhof umlagert, um rechtzeitig sich ein solch billiges Fahrbillet lösen zu können. Die Bahnbeamten ergriff ein gewisses Grauen, schleunigst wurden von der im Bahnhofsgebäude untergebrachten Polizeiwache einige Schutzleute requiriert, um die Ordnung aufrecht erhalten zu können, auch die Sanitätswache "Görlitzerbahnhof" richtete sich ein, event. in Funktion zu treten. Als der Andrang immer stärker wurde entschloß sich die Bahninspektion, die Billetschalter um 2 Uhr eröffnen zu lassen. Rücksichtslos, als gälte es, ein Vermögen im Augenblick zu erwerben, drängte die Menge vorwärts, denn um 2 1/2 Uhr mußten die Schalter instruktionsgemäß wieder geschlossen werden. Während dieser halben Stunde hat die Billetverkäuferin am Hauptschalter über 2500 Arbeiterfahrkarten und darnach bis 3 Uhr noch über 1500 Sonderzugbillets verausgabt. Wieviel am anderen Schalter verausgabt worden sind, war nicht gleich festzustellen, doch wurde unserem Berichterstatter bedeutet, er könne fast dieselbe Zahl annehmen.

    Der Bahnhofsinspektor erklärte, einen solchen Andrang noch nicht erlebt zu haben. Alle Hülfskräfte wurden herangezogen, alle nur verfügbaren Waggons einrangirt. Bahnbeamte in Civil, nur durch die Dienstmütze kenntlich, versahen Schaffnerdienste. In Zeit von kaum einer Stunde waren gegen 10 000 Menschen in die Vororte spedirt.











    Hinweis: Die Artikel wurden so übernommen, wie sie gedruckt wurden (in der damaligen Schreibweise). In seltenen Fällen wurden aber offensichtliche Druckfehler korrigiert. Die Ortsangabe erfolgt allerdings in der heutigen Schreibweise (Topic-Bezeichnung in der Datenbank). Bei Orten, die in der Datenbank nicht vorgesehen sind, wurde der nächstgelegene Ortsbereich zugeordnet und die Orts-Angabe des Original-Artikels dem Text vorangestellt.


     
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